Radtour Passau-Wien

Am 1. August hatten wir uns nach Passau aufgemacht um von dort den Donauradweg nach Wien zu radeln. Klein aber fein war unsere Gruppe aus 8 Radlern und zwei Begleitfahrzeugen samt Fahrer. Nachdem wir Passau mit dem Auto erreicht hatten, hieß unsere erste Station noch am Anreisetag Inzell. Auch wenn es für die meisten ungewohnt war 45 km im Sattel zu sitzen, kamen wir gutgelaunt aber mit schmerzendem Hintern an unserem Zeltplatz an.

So gut die erste Etappe gelaufen ist, so gut klappten auch die anderen Strecken nach Linz, Grein, Melk (mit einem Pausentag Aufenthalt), Krems und Zwentendorf, bevor wir am 8. Tag mit Siegesflaggen nach Wien einfuhren.

Auch diese Strecken, mit einer Länge von 35 – 60km waren gut zu bewältigen, machen wir doch viele Pausen und schauten uns die verschiedensten Sehenswürdigkeiten an. So besuchten wir z.B. das Stift Melk, schauten uns das KZ Mauthausen an, schleppten uns zur Burgruine Aggstein rauf und passierten das einzige und nie in Betrieb genommene Kernkraftwerk Österreichs bei Zwentendorf.

Höhepunkt unserer Fahrt waren aber ohne Zweifel die zwei Tage Aufenthalt in Wien. Während die einen in der Hofreitschule den weltberühmten Lippizanern beim Training zuschauten, machen sich andere auf zum Zentralfriedhof um dort die Gräber von Falco, Udo Jürgens, Brahms und Beethoven zu besuchen. Auch der Prater, das Hundertwasser-Haus und Schloß Schönbrunn durften natürlich nicht fehlen.

Insgesamt war die Tour eine tolle Erfahrung, an die noch alle lange denken werden.

Übrigens: Bei der Benefizwette kamen wir auf 18 Fotos der Zahlen 320, 32 und 3,20. Das Geld der Unterstützer, satte 1000 Euro, gehen je zur Hälfte an die Jugendsammlung der Evangelischen Jugend in Bayern und der Station Regenbogen in Würzburg.